logo

Suche:

4. die tätigkeiten der fachdienste 


Schwerpunkte der Fachdienstarbeit sind Diagnostik und Beratung.
Diagnostische Arbeit macht beinahe die Hälfte ihrer Tätigkeiten aus; sie wenden im Schnitt pro Kind 3 Termine dafür auf.
Der zweite Arbeitsschwerpunkt ist die Beratung von Erzieherinnen und Eltern. Sie macht ein Drittel der Tätigkeiten aus. 

 

Weitere wichtige Tätigkeiten der Fachdienste sind:

• die Nachverfolgung (follow up) einzelner Fälle, 
• interdisziplinäre Fallbesprechungen mit anderen Fachkräften,
Berichte und Gutachten.
Geringfügig ist der Anteil der Förder / Therapie-Angebote, die die Fachdienste selbst durchführen: Sie kommen nur in besonderen Fällen in Betracht, und gehören nicht zum Kern-Auftrag der Fachdienste.


In der Diagnostik werden mehrere Methoden verwendet. Die häufigste ist die freie oder strukturierte Beobachtung des Kindes in der Kindertagesstätte, gefolgt vom explorierenden Gespräch mit der Erzieherin. Die Verwendung normorientierter Verfahren (Screenings, Tests) folgt an dritter Stelle; diagnostische Spielangebote an das Kind in der Einzelsituation sind ebenfalls häufig.

Beratungsgespräche schließen an die diagnostischen Tätigkeiten der Fachdienste an. Sie dienen dazu, die Ergebnisse der Diagnostik zu besprechen und Lösungsmöglichkeiten herauszuarbeiten. Beratungsgespräche werden mit den Erzieherinnen wie auch mit den Eltern geführt. Als besonders wichtig und effektiv, wenn auch in der Gesprächsführung anspruchsvoll wird von den Fachdiensten das Gespräch zu dritt erlebt, an dem die Erzieherin und die Mutter / der Vater teilnehmen.
Beratungsgespräche sind bei den Aufträgen meist mehrfach erforderlich; der Durchschnitt liegt bei 2,1 Terminen pro Auftrag.
Die häufigste Situation in der Beratung ist die Besprechung mit der Erzieherin, gefolgt vom Gespräch zu dritt mit Erzieherinnen und Eltern. Gespräche mit den Eltern allein folgen an dritter Stelle.