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 3. die kinder


Die Mehrzahl der Kinder, mit denen die Fachdienste sich befaßt haben (absolut 1932), sind Jungen (69,5%).
Viele dieser Kinder kommen aus psychosozial belasteten Verhältnissen (44,5%).
Zunehmend werden den Fachdiensten Kinder unter 3 Jahren vorgestellt: In 2006 waren es 77 Kinder unter 3 Jahren - doppelt so viele wie im Jahr zuvor.
In der diagnostischen Abklärung der Fachdienste wurden erhärtet:

• ein Verdacht auf Entwicklungsstörungen (allgemeine, der Sprache, der Motorik) bei 67,4% der Kinder
• ein Verdacht auf Verhaltens- /psychische Störungen bei 58,6% der Kinder
• ein Verdacht auf Störungen des Sozialverhaltens bei 38,3% der Kinder
• ein Verdacht auf Störungen der Aufmerksamkeit bei 29,3% der Kinder
• ein Verdacht auf Störungen der Sinnesfunktionen bei 14,7% der Kinder.
Mehrfache Auffälligkeiten waren häufig.

Erfaßt wurde auch der Grad der Teilhabe eines Kindes.

„Teilhabe“ beschreibt den Charakter der Beziehungen eines Kindes zu anderen Kindern und in der ganzen Gruppe, und auch die Teilnahme an Aktivitäten mit anderen Kindern oder der ganzen Gruppe.
Die Teilhabe der Kinder, mit denen sich die Fachdienste befaßten, war bei der überwiegenden Mehrzahl (71,6%) lediglich "befriedigend" oder schlechter; als "mangelhaft" oder "ungenügend" wurde die Teilhabe bei 12,8% der Kinder eingeschätzt.